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Perfektionierung des Prints
durch Sound, Licht & Video
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Aktuelles

Das klingt hervorragend: Veredelungen von Electronics in Print

Qualität in Serie, Teil 1 von 3: Sound in Print

Mit Druckprodukten, die mit Sound, Licht und Video veredelt werden, ist es wie mit dem High-Tech-Handy. Die Mutter aller Smartphones, das iPhone, ist ein kalifornisches Design-Produkt der Extraklasse. Gefertigt wird es in China. Bei vielen Premiumprodukten liegen Kreation und Produktion mehrere tausend Kilometer entfernt voneinander. Das verlangt nach einem straffen Produktions- und Qualitätsmanagement. Gleichzeitig schafft es maximale Flexibilität und Produktionsgeschwindigkeit. Auch bei Audio Logo ist das zunehmend der Fall. Kleine und mittlere Margen produzieren wir als Manufaktur vor Ort oder in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Tschechien. Große Auftragsumfänge bedienen wir immer häufiger im Schulterschluss mit unseren asiatischen Partnern. Dass Premiumqualität dabei unser Hauptaugenmerk bleibt, beleuchten wir in unserer 3-teiligen Blog-Serie, heute am Beispiel von Sound in Print.

Multisensorisches Marketing der ersten Stunde

Die Sound-in-Print-Produktlinie von Audio Logo hat ihre Anfänge in der IT- und Telekommunikationsbranche, in der bereits Ende der 1970er-Jahre erste Soundchips von Texas Instruments entwickelt wurden. Melodien wie „Happy birthday“ oder „Jingle bells“ waren damals erstmals auf Soundchips zu hören. Der akustische Genuss hielt sich allerdings in Grenzen, denn die Noten erklangen ohne Modulation mit einer blechernen Akustik. Das lag an der technischen Grundausstattung, die aus einem einfachen Silizium-Wafer (einem sogenannten „IC“, integrated curcuit) mit Piezo-Lautsprecher, einem Stückchen Blechmetall im Plastikgehäuse bestand. Aktiviert wurde der Soundchip durch eine Lasche, die beim Öffnen der Sound-Karte bewegt wurde. In den 1980er-Jahren folgte eine Phase, in der notierte Musik im großen Stil digitalisiert wurde, bei der sich die Melodie um einen Drum-Rhythmus ergänzen ließ. Über die Jahre folgten Chips mit immer ausgefeilteren Sound- und Stimmeffekten und immer leistungsfähigere Soundmodule. Clegg Industries, das früher in der Branche führende US-amerikanische Unternehmen, dessen deutscher Ableger später in die Gründung von Audio Logo mündete, produzierte seinerzeit einen millionenfachen Sound-Karten-Bestseller: eine schwarze Klappkarte, auf deren Titel zu lesen stand „Wenn Sie das Beste wollen …“. Beim Aufklappen hörte man ein Telefonklingeln, während eine Stimme sprach „Rufen Sie mich an!“. Die Visitenkarte des Absenders steckte praktischerweise direkt im Kärtchen selbst. Die Erkenntnis: Die Tonqualität machte den entscheidenden Unterschied für den Erfolg der Aktion. Für besondere Effekte wurden daher umfangreiche Sound-Bibliotheken mit Echt-Geräuschen wie Applaus, Fanfaren oder das Motorheulen eines Rennwagens angelegt. Dieses Vorgehen war mit Blick auf die erzielten Effekte sehr wichtig, verschlang aber auch große Budgets. 1993 erwarb Clegg Industries speziell in Japan entwickelte „Voice Cards“ mit 10 bzw. 20 Sekunden Speicherzeit – der Beginn sprechender und singender Sound-Karten. Die Audio-Qualität dieser Karten lag aufgrund ihrer Samplingrate von 6-8 kHz zwar weit über der der künstlichen Computersounds, die mehr als ein Jahrzehnt zuvor die neue Ära begründet hatten. Doch für eine hörbar bessere Qualität war dennoch und falls überhaupt möglich eine Nachbearbeitung der Soundspur im Tonstudio notwendig. Seit vielen Jahren sind Sound-in-Print-Produkte mit dieser Samplingrate der Standard im internationalen Markt.

Audio Logo entwickelt eigene Soundmodule

2017 hat Audio Logo gemeinsam mit einem langjährigen Lieferanten ein eigenes Soundmodul mit Programmiergerät entwickelt, um die bestmögliche Soundqualität in einem möglichst kleinen Chip zu erzielen. Der Standard-Soundchip von Audio Logo kann seitdem mit bis zu 60 Sekunden Sound bespielt werden und lässt sich mit einer Tonqualität zwischen 8 und 24 kHz programmieren. Folgende vor Ort lagernde Aktivierungsmechanismen können verbaut werden:

  • Lasche
  • Knopfdruck
  • CDS-Lichtsensor
  • Pin
  • Magnet

Über unsere asiatischen Partner sind zusätzlich folgende Aktivierungsmechanismen lieferbar:

  • Temperatur: Sensor reagiert auf Körperwärme der Fingerspitzen
  • Nässe: Sensor reagiert auf Feuchtigkeit
  • Schütteln
  • Infrarot: Sensor reagiert auf Körpertemperatur in unmittelbarer Nähe

Für die Lautsprecher bietet Audio Logo folgende technische Lösungen aus dem hauseigenen Lager an:

  • 40 mm und mehr
  • Exciter: Verstärker, der den Verpackungskörper zum Lautsprecher macht (v. a. geeignet für Retrofits)

Die entwickelten Sound-Karten, Sound-Broschüren, Sound-Bücher, Sound-Verpackungen oder Sound-Displays z. B. für den POS werden von Audio Logo im Box-Format mit 5-7 mm Höhe gefertigt, das zum einen eine besonders hochwertige Anmutung besitzt und zum anderen dem Klang mehr Resonanz bietet. Zusätzlich kann das Karten- oder Kartonmaterial mit Löchern versehen werden, um die Lautstärke anzuheben. Ein weiterer Vorteil der eigenentwickelten Soundchips von Audio Logo liegt in ihrer Verfügbarkeit. Da in Ummerstadt je nach Sorte zwischen 5.000 und 10.000 Soundchips lagern und diese in größeren Umfängen zeitnah auch direkt aus Asien geordert werden können, lassen sich selbst anspruchsvolle Aufträge in sehr kurzer Zeit realisieren. Das besondere Plus: Selbst bestehende Sound-in-Print-Produkte können mit entsprechendem budgetärem Mehraufwand je nach Beschaffenheit im Zuge eines Retrofits mit einem Exciter ausgestattet werden, der die Soundqualität zusätzlich anhebt. Möchten Sie mehr über die nahezu unbegrenzen Möglichkeiten erfahren, die Sound-in-Print für ihr multisensorisches Marketing tun kann? Nichts einfacher als das – wir sind gerne für Sie da!

Multisensorische Druckveredelung durch Sound in Print in der Übersicht

  • Was: Soundkarten, Boxen, Displays (z. B. für den POS) – auch mit Voicebox, Verpackungen/Packagings, Beileger/Beihefter (z. B. von Magazinen)
  • Qualitätslösung (Audio-Logo-Standard):
    • 1- bis 45-Sekunden-Chips mit 15 – 24 kHz Samplingrate
    • Bei Bedarf: Soundmodule mit bis zu 8 Minuten Spielzeit, 44 kHz Samplingrate und Spezialfunktionen wie z. B. Loop-Funktion, Sequenz-Botschaften oder Personalisierung
    • Soundmodul mit Lasche/Pin/Magnet/Licht/Druckknopf und dynamischem 40-mm-Lautsprecher (Exciter)
    • 1-2 Sorten LED auf Lager mit verschiedenen Blinkfunktionen, kombiniert mit Sound; weitere LED auf Anfrage
  •  Service:
    • Bearbeitung der Tonspuren für personalisierte Sounds
    • Zusendung eines kostenlosen, voll funktionsfähigen und bedruckten Freigabemusters bei jeder Bestellung

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